Hier gibt es einen Bracenet Image-Film mit beeindruckenden Bildern

Einst von ihren Begleitern in die Freiheit gelassen, schweben sie wie Schleier seicht durch das Meer, legen sich wie ein zarter Hauch nieder. Fast für eine Ewigkeit werden sie zu einer Einheit mit der sie umgebenden Natur – den Pflanzen, den Tieren und dem Meer… Klingt schön? Ist es aber nicht. Gemeint sind Geisternetze.

Ungefähr 640.000 Tonnen verlorengegangene oder bewusst versenkte Fischernetze treiben oder liegen in unseren Weltmeeren. Und sie werden Geisternetze genannt, weil sie zu tödlichen Fallen werden und sich Fische und Säugetiere völlig unkontrolliert in ihnen verfangen können. Die Netze zersetzen sich erst über Jahrhunderte.

Mit dem erhobenen Zeigefinger kommt man nicht weiter

Um Meere signifikant von den Netzen zu befreien, reicht die aufopferungsvolle Arbeit von Meerschutz-Organisationen nicht aus. Aber der erhobene Zeigefinger erst recht nicht. Es müssen Geschäftsmodelle her. Das ist auch nicht verwerflich. Ganz im Gegenteil. Es ist die einzige Chance.Wie gut es gelingen kann, wenn man die richtigen Profit- und Non-Profit–Partner zusammenbringt, zeigen Madeleine von Hohenthal und Benjamin Wenke. Mit ihrem Label Bracenet und ihren aus eben diesen Geisternetzen gefertigten Armbändern.

Ihre Idee: Stylische Armbänder aus alten Fischernetzen. Die eben nicht nur gut aussehen, sondern jedes für sich eine kleine Botschaft zum sensiblen Thema Meeresverschmutzung sind. Denn – sind wir mal ehrlich – wenn du kein Taucher, Segler oder Küstenbewohner bist, dann hast du kaum eine Vorstellung von dieser verborgenen Gefahr. 

Die Taucher von Ghost Fishing befreien das Meer mühsam und per Hand von Geisternetzen. Ehrenamtlich. Aus Überzeugung.
Die Taucher von Ghost Fishing befreien das Meer mühsam und per Hand von Geisternetzen. Ehrenamtlich. Aus Überzeugung. 

Mit den richtigen Partnern lässt sich was erreichen

Gemeinsam mit den Meerschutz–Organisationen Healthy Seas und den ehrenamtlichen Tauchern von Ghost Fishing bergen sie die Fischernetze aus der Tiefe und befreien so gleichzeitig Riffe und Schiffswracks davon. Nach der Bergung werden die Netze von Nofir in einem speziellen Verfahren gereinigt und aufbereitet. Welche Farbe die Netze haben, wissen Madeleine und Benjamin meist erst, wenn sie sauber vor ihnen liegen. Die Netze werden dann in Handarbeit in Hamburger Förderwerkstätten weiterverarbeitet. Jedes gefertigte Bracenet ist ein Unikat aufgrund unterschiedlicher Netzstrukturen, Farben und Größen. Mit jedem verkauften Armband spendet Bracenet einen Teil des Gewinns an seine Partnerorganisation Healthy Seas.

Die Idee, Geisternetze wieder wertvoll zu machen um so die Meere davon zu befreien hatten Madeleine von Hohenthal und Benjamin Wenke während eines Tauchurlaubs.
Die Idee, Geisternetze wieder wertvoll zu machen um so die Meere davon zu befreien hatten Madeleine von Hohenthal und Benjamin Wenke während eines Tauchurlaubs.

Auch wenn Madeleine und Benjamin clevere Marketeers sind (beide kommen aus der Kommunikationsbranche) und einen coolen, zeitgeistigen Brand mit Bracenet erschaffen haben, der uns von Anfang an überzeugt hat, sind sie echte Überzeugungstäter und denken weiter. 
Wenn man nämlich tiefer in das Thema einsteigt, stellt sich die Frage, was denn mit all den nicht mehr nutzbaren Netzen und den Resten in der Produktion passiert. Genau, Kreislaufwirtschaft! Daran arbeiten die beiden gerade mit einem internationalen Team. Um zum Beispiel aus den Resten ein Garn herzustellen. Für neue Produkte. Wir freuen uns darauf.

Wir haben Bracenet einen Artikel und eine ganzseitige Anzeigenfläche im SEASIDE Magazin 2018 gewidmet, um diese Aktion weiter zu verbreiten. Wenn auch ihr ein Zeichen setzen wollt mit einem Bracenet am Handgelenk, dann haben wir da vielleicht was für euch: Jedem SEASIDE Abo legen wir ein Bracenet-Armband als Geschenk bei.

Bei uns gibt es das Bracenet-Armband als Abo-Prämie für euch

Mehr über das Projekt und die Produkte erfahrt ihr auf bracenet.net